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Dorf Äskhult

Äskhult liegt in der Gemeinde Förlanda, südlich des Sees Lygnern in Nordhal-land. Das Dorf besteht aus den vier Hö-fen Göttas, Jönsas, Bengts und Derras.
Der Name Äskhult (der einmal mit E und mal mit Ä geschrieben wurde), setzt sich aus den dänischen Wörtern für Esche (esk) und Gehölz (holt) zusammen.
Das Laub der vielen Eschen, die hier wuchsen, lieferte ein gutes Futter für das Vieh, und der Boden auf dem Bergrüc-ken liess sich leichter beackern als das sumpfige Gelände der darunterliegen- den Ebene.

Wann sich zuerst Menschen hier nieder-liessen, wissen wir nicht, doch hat man auf den Feldern Flintwerkzeuge aus der jüngeren Steinzeit gefunden. Das Steuer-buch von Förlanda aus dem Jahre 1600 meldet, der Dorfmeister Anders Joensson habe von den vier Höfen im Dorf Steuer eingezogen. Von jener Zeit ab ist die Geschichte des Dorfes gut dokumentiert.

Das Dorf sieht heute nicht viel anders aus als im 18. Jahrhundert. Die ältesten Gebäude stammen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Bei der Flurbe-reinigung von 1825 wurden die auf dem Bergrücken liegenden Felder des Dorfes in vier Eigenbesitze aufgeteilt, aber es gelang dem Feldmesser, die Grenzen so zu ziehen, dass keiner der Höfe verlegt werden musste.

Ende des 19. Jahrhunderts lebten ungefähr 35 Personen im Dorf. Zwischen 1890 und 1914 wanderten 20 von ihnen nach Amerika aus. Der letzte Dorf-bewohner starb 1964.

Äskhults by - Dorf Äskhult

Das Leben im Dorf
Wovon lebten die Dorfbewohner? Zu einem jeden Hof gehörten 10-12 Morgen Ackerland, etwa 120 Morgen Wald, Weide, Heuwiesen und Anteil an dem Sumpfgelände unterhalb des Höhenzu-ges. Man baute Gerste, Roggen, Hafer, Bohnen, Futterrüben und später Kartoffeln, Möhren, allerlei Küchenkräuter, Hopfen und Flachs.

Das Getreide wurde in der Wassermühle gemahlen, die am Ausfluss des Sees Skärsjön im Nordwesten des Dorfes lag. Sie wurde um 1870 abgerissen.

Jeder Hof hatte ein oder zwei Pferde, zwei oder drei Kühe, eine Färse oder ein Kalb, zuweilen einen Ochsen, einige Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner. Auf jedem Hof gab es ein oder zwei Webstühle. Die Frauen webten grosse Mengen von Loden, Leinen für Bettzeug, Handtücher, Kopftücher, Schürzen-, Hemden- und Kleiderstoff. Sie wanderten dann zu Fuss nach Mark und Göteborg, um ihre Erzeugnisse zu verkaufen.

Öffnungszeiten:
Mai 11 - 17 Uhr
Juni - August 11 - 18 Uhr
September Sams-Sonntags 11 - 17 Uhr

Eintritt:
30 SEK Erwachsene /40 SEK w 26-32
10 SEK Kinder 6-15 Jahre/ 20 SEK w 26-32

Äskhult Café
In Äskhult Café wird hausgebackenes Brot angeboten.

Mai Sams-Sonntags 11.00 - 16.00 Uhr
Juni und August Sams-Sontags 11.00 - 17.00 Uhr
25. Juni - 15. August täglich 11.00 - 17.00 Uhr
September Sams-Sonntags 12.00-16.00 Uhr

Information und Buchung für Gruppen:
Dorf Tel. +46 (0)300-54 21 59 Mai - August
September - April Tel +46 (0)300 - 83 47 60

Für weitere Information wenden Sie sich bitte
An das Fremdenverkehrsbüro in Kungsbacka
Tel. +46 (0) 300-83 45 95 Fax +46 (0) 300-83 45 99
net-Post: tourist@kungsbacka.se

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